Lichtlabend fällt aus

Leider, leider fällt der Lichtlabend auch dieses Jahr wieder dem unheilvollen Virus zum Opfer.

Die Vernunft und die Regelungen lassen es nicht zu uns im Innenraum zu treffen, das Wetter macht es schwer Lust auf draußen zu entwickeln. Darum haben wir uns entschieden den Lichtlabend wieder abzusagen.

Kommt ihr trotzdem alle gut in die (Vor-)Weihnachtszeit.
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Zögerliche Strategie bedroht Wegenetz im Nationalpark Sächsische Schweiz

Brief des SBB an Ministerpräsident Kretzschmer
12.05.2021

Der Sächsische Bergsteigerbund (SBB) hat sich in einem Brief zum Thema der unpassierbaren Wanderwege im Nationalpark Sächsische Schweiz an
Ministerpräsident Herrn Kretschmer gewandt.


Das Wanderwegenetz im Nationalpark ist bedroht, weil durch den großflächigen Borkenkäfer-befall abgestorbene Fichten zu Hunderten über die Wege fallen und diese unpassierbar machen. Bisher sind etwa 40 km an markierten Wegen betroffen, hinzu kommen etwa 50 km unmarkierte Wege.

Nach ersten Gesprächen des SBB im Jahr 2021 konnten wir beim Thema Wanderwege seitens der Nationalparkverwaltung nur „ein Fahren auf Sicht“ erkennen. Ein vorsorgliches und geplantes Freischneiden könnte jedoch viele Kilometer an Wegen vor der Unpassierbarkeit retten. Deshalb haben Mitglieder des SBB und der IG Stiegenfreunde die bedrohten Wanderwege ehrenamtlich geprüft, dokumentiert und einen Stufenplan erstellt. Dieser Stufenplan des SBB wurde sowohl dem Leiter der Nationalparkverwaltung als auch Umweltminister Günter im März 2021 vorgetragen und übergeben. Seitdem wird er von uns beständig aktualisiert.

Für Abstimmungen zum Wanderwegenetz gibt es seit 22 Jahren das erfolgreiche Modell der Arbeitsgruppe Wegekonzeption Sächsische Schweiz, die beim Umweltministerium angesiedelt ist. Die Bergsportverbände werden dort von Anbeginn von Dr. Ulrich Voigt und Dr. Peter Rölke vertreten. In der Beratung der AG Wege wurde am 15. April 2021 beschlossen, dass die Nationalparkverwaltung die zehn wichtigsten der bedrohten Wanderwege aus dem Stufenplan des SBB einer Prüfung unterzieht. Das Ergebnis wurde am 29. April vorgestellt: Nur an einem Weg wird ab Herbst punktuell freigesägt, drei Wege gehen in ein (im Ergebnis allerdings offenes) langwieriges naturschutzfachliches Verfahren bei der Landesdirektion. Die restlichen sechs Wege werden jedoch in absehbarer Zeit teilweise
unpassierbar, weil diese als „schwarze Wege“ eingestuft sind, d.h. dort herrscht arbeitsschutzrechtlich ein striktes Betretungsverbot für alle Mitarbeiter des Staatsbetriebs Sachsenforst. „Dieses Ergebnis
kann den SBB nicht zufriedenstellen“, so Ulrich Voigt.

Angesichts der Bedeutung der Sächsischen Schweiz für Wanderer, Bergsteiger und Touristen halten wir die zögerliche Strategie der Nationalparkverwaltung für diskussionsbedürftig. „Uns fällt es zunehmend schwer, positiv in die Zukunft zu sehen und den Unmut der über 16.000 Mitglieder des Sächsischen Bergsteigerbundes sowie aller Wanderer und Bergsteiger Sachsens, die wir in der AG Wege vertreten, zu besänftigen“, gibt Peter Rölke, Mitglied der AG Wege, zu bedenken.

Wir sind nicht sicher, ob der neue Leiter der Nationalparkverwaltung die Relevanz der Erholungsnutzung, in der von den wanderfreudigen Sachsen und ihren Gästen geschätzten und geliebten Landschaft zur Gänze verinnerlicht hat und die Brisanz der aktuellen Situation richtig einschätzt.

„Was wir besonders bedauern, ist die Tatsache, dass der Leiter der Nationalparkverwaltung gleichzeitig bekanntgab, dass er sich wegen fehlender Kapazitäten nicht in der Lage sieht, die Prüfung
fortzusetzen und gemeinsam nach Alternativen zu suchen – zumal Minister Günther uns gegenüber im Gespräch zum Ausdruck brachte, dass die materiellen und personellen Ressourcen kein limitierender Faktor sein würden“, kritisiert Peter Rüger, 1. Vorsitzender des SBB. Dem
widersprechend sind nun viele weitere Kilometer unpassierbarer Wege vorprogrammiert.

Seit seiner Wiedergründung 1990 vertritt der SBB in der Sächsischen Schweiz traditionell die Interessen sowohl der Bergsteiger als auch der Wanderer.

Diese Pressemitteilung und die Aktuelle Version des Stufenplans ist hier angefügt.

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Neue Mitgliedsbeiträge ab 2021

Alle Selbstzahler denken bitte an die gestiegenen Mitgliedsbeiträge, die hier nachzulesen sind.
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Vereinsapp herunterladen und auf dem laufenden bleiben

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die noch nicht alle ausgemerzt sind, ist unsere angekündigte Vereinsapp jetzt sowohl für Android als auch für iOS verfügbar, ihr könnt (und sollt) sie hier herunterladen:

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Urlaubszeit - Zeit für Gipfelbuchbeiträge

Der Hochsommer ist da, die Ferien sind noch nicht vorbei - es ist Urlaubszeit.

Die Eine und der Andere haben schon Ihren Sommerurlaub hinter sich, für andere steht er noch bevor. Damit wir alle etwas von euren Erlebnissen haben und uns mit euch darüber freuen bzw. uns inspirieren lassen können, denkt doch bitte daran die schönen (wegen mir auch unschönen) Momente in einem Gipfelbuchbeitrag festzuhalten.

Tip: Wenn die Erinnerungen frisch sind, schreibt es sich am leichtesten.

Über die Beiträge, am besten ca. eine A4 Seite Text und ein paar Bilder im .jpg-Format freue ich mich unter der E-Mailadresse gipfelbuch@DIESE ZEICHEN LOESCHENdav-zittau.de

Burki
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Beitrag in der Sächsischen Zeitung

In der älteren und jüngeren Vergangenheit, bis in die Gegenwart wurden berechtigter Weise Klagen über den Zustand der Wanderwege im Zittauer Gebirge laut. Wir hatte uns vorgenommen Frau Bültemeier, die Leiterin des Städtischen Forstbetriebes, zu einer Stellungnahme dazu aufzufordern. Jetzt wurde dieser Beitrag in der Sächsischen Zeitung veröffentlicht, der ja für die Zukunft hoffen lässt:

SZ-Online: Zittau will mehr Waldwege in Ordnung bringen.

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Allgemeinverfügung des Landkreises stellt rechtlichen Status von Kletterfelsen klar

Vor einigen Jahren trat der DAV an die Untere Naturschutzbehörde (UNB) des Landkreises Görlitz heran um den aktuellen Bedarf einer Kletterkonzeption für das Zittauer Gebirge zu erörtern.

Es wurden daraufhin drei Studienarbeiten von verschiedenen Studenten/innen, mit der Zielstellung der Erstellung einer Kletterkonzeption für das Zittauer Gebirge, erarbeitet.

Die Ergebnisse förderten zutage, dass im Laufe der Jahre immer mehr Felsen den Weg in diverse Kletterführer als Klettergipfel gefunden haben, laut UNB aber teilweise keine korrekten Anerkennungverfahren durchlaufen haben.
Um für die Kletterer und auch die Behörde Klarheit darüber zu erlangen, an welchen Felsen nun regulär geklettert werden darf und an welchen nicht, wurde vom DAV Zittau der Vorschlag der UNB angenommen, eine Allgemeinverfügung zu erlassen, die den Status der Kletterfelsen erfasst.

Nach intensiver und konstruktiver Zusammenarbeit des DAV Zittau, der KTA und der UNB, ist die Allgemeinverfügung am 25. August 2017 fertig gestellt worden und trat mit der Veröffentlichung im Landkreisjournal in Kraft.

Die Allgemeinverfügung ist hier als PDF abrufbar.
Der Anhang zur Allgemeinverfügung (Liste der anerkannten Kletterziele) ist hier abrufbar.

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Rother Touren App

Zahlreiche iPhone-Nutzer sind bereits mit der "Rother Touren App" unterwegs - jetzt stehen die mobilen Wander-Guides auch Android-Nutzern zur Verfügung.

Die "Rother Touren App" enthält die beliebten Rother Wanderführer, aufbereitet als mobile Guides, für viele attraktive Wander- und Urlaubsziele. Die Guides bieten jeweils rund 50 geprüfte Wandertouren in bewährter Rother-Qualität mit GPS-Navigation, Offline-Karten und vielen weiteren Extras.

Komfortable Ausstattung
Die Guides in der "Rother Touren App" versorgen den Wanderer mit zuverlässigen Tourenbeschreibungen, genauen, GPS-basierten Routen und zahlreichen Bildern. Übersichtskarten ermöglichen eine einfache Auswahl von Guides und Touren; die Touren können außerdem nach Schwierigkeit, Dauer und Entfernung sortiert werden. Die topographischen Karten lassen sich in 14 Zoomstufen vergrößern. Ein weiteres Merkmal der "Rother Touren App": Alle Inhalte inklusive Karten sind nach dem Herunterladen auch offline nutzbar. Damit ist man während einer Tour unabhängig von einer Internetverbindung.

App kostenlos, Einführungspreis für die Guides
Die "Rother Touren App" kann ab sofort in Google play kostenlos heruntergeladen werden; bis zu fünf vollwertige Touren aus jedem Guide sind ebenfalls kostenlos. Die kompletten Guides können bequem und direkt als In-App erworben werden. Sie kosten zwischen 4,49 € und 9,99 €.

Die schönsten Ziele
Die mobilen Guides gibt es zu alpinen Gebieten, zu europäischen Mittelgebirgen und natürlich zu den schönsten Urlaubsregionen weltweit. Derzeit sind 26 verschiedene Guides verfügbar, darunter "Mallorca", "Madeira", "Island", "Münchner Wanderberge", "Kärnten", "Eifel" und "Oberengadin" (alle verfügbaren Guides unter http://www.rother.de/app/guides.htm). Demnächst folgen "Meran", "Waldviertel" und der "E5 von Oberstdorf bis Meran/Bozen". Das Angebot wird zügig erweitert.
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Elefantensteine


Auf diesem Bild wird deutlich, wieso die Felsengruppe so heißt.
Die Frage, ob das auch nach einem eventuellen, teilweisen Abtragen der Oberfläche so sein wird, darf sich jeder selbst beantworten.
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